Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

zt0710

Kein Kurztext vorhanden. Schauen Sie in die PDF.

keiten der Technologien vor- ab kennenzulernen. Am Samstagwerdendannrenom- mierte Spezialisten aus For- schung und Praxis die vielsei- tigen Vorteile von CAD/CAM aus der wirtschaftlichen, zahntechnischen und zahn- medizinischen Sicht beleuch- ten. Die Implantatprothetik stellt dabei ein Schwerpunkt- gebiet dar, weil das auch dem Trend in der Zahnmedizin entspricht. Die ästhetischen und funktionalen Anforde- rungen der Patienten und die zahnmedizinischen Notwen- digkeiten können hier auf allerhöchstem Niveau vereint werden – das natürlich nur mit einer vernünftig struktu- rierten digitalen Prozesskette bei der Planung und Ausfüh- rung. Welchen Nutzen bieten die Verfahren den Patienten und den Anwendern in Labor und Praxis? Ganz klar erreichen wir mit gut aufeinander abgestimm- ten digitalen Prozessen ein hohes Maß an Präzision. Und das bedeutet in unserem Fall vor allem Zeitersparnis, Si- cherheit und Langlebigkeit des Zahnersatzes. Natürlich ist der wirtschaftliche Nutzen abhängig vom Investitions- vorhaben. Aber hier gilt ganz klar: Nicht alles, was techno- logisch möglich ist, muss ich mir ins Labor stellen. Da gilt es abzuwägen, welchen Teil der Prozesse ich einem Spe- zialisten gebe – zum Beispiel einem Fräszentrum für be- sonders aufwendige Kon- struktionen. Mit jeder neuen Maschine steigen auch der Wartungsaufwand und das dazugehörige Ingenieurswis- sen. Der Kostenfaktor muss unbedingt sorgfältig kalku- liert sein. Als Zahntechniker kann ich vielmehr dafür sor- gen, dass die richtigen Part- ner zusammenarbeiten und am EndeTop-Qualität liefern. Der Zahntechniker ist immer noch der/die Fachmann/-frau für den gesamten Prozess und weiß am besten, welche Part- nerinsBootzuholensind.Das Ergebnis muss stimmen: ein zufriedener Patient mit einer gesunden, ästhetischen und langlebigen Zahnersatzlösung. Was erhoffen Sie sich von diesem Symposium? IcherhoffemireinenregenEr- fahrungsaustausch zwischen ZahntechnikernundZahnärz- ten.Ich hoffe,dass der Mut auf beiden Seiten wächst, noch stärker auf dentale digitale Technologien zu setzen. SindfürdieZukunftähnli- cheVeranstaltungen geplant? Sicher. Es wird vom 21.–22. Januar 2011 im Dentalen Fortbildungszentrums Hagen erneut eine DDT-Tagung ge- ben. Zusammen mit unserem Veranstaltungspartner, der Oemus Media AG, setzen wir somit eine erfolgreiche Ver- anstaltungsserie fort. In wel- chem Rahmen wir mit der DGZI in Zukunft zusammen- arbeiten, wird abzuwarten sein – der Wille ist auf jeden Fall da. HerrSieger,wirdankenIhnen für das Gespräch. lich plus 9,5 Prozent.Entspre- chend fällt auch die Beurtei- lung der Geschäftslage im ab- gelaufenen Quartal aus: 32,7 Prozent berichten von einer guten Nachfragesituation. Das Ergebnis spiegelt sich in einem spürbar positiven Im- puls bei der Beschäftigten- planung in Verbindung mit dem Ausbildungsstart im September wider. Insgesamt planen 17,5 Prozent der Be- triebe, die an der Umfrage teilgenommen haben, für die kommenden Monate eine Aufstockung ihrer Mitarbei- ter. Lediglich 5,4 Prozent ge- hen dagegen davon aus,ihren Personalbestand verkleinern zu müssen. Die Auswertung einer im Rahmen der Konjunkturum- frage gesondert gestellten Frage zur Ausbildungsbe- reitschaft ergab darüber hin- aus auch, dass 34,4 Prozent aller Befragungsteilnehmer zum neuen Ausbildungsjahr Ausbildungsplätze anbieten möchten.Weiterhin skeptisch sind die Betriebe bei der weiteren Entwicklung der Geschäftslage.IndemvonUr- laubszeit geprägten III. Quar- tal erwartet ein Drittel der Befragten eine Verschlechte- rung der Nachfrage. 58,9 Prozent rechnen mit einer gleichbleibendenSituation. Hintergrund der schriftli- chen Anfrage Stemmanns beim Hamburger Senat war eine vorangegangene Dis- kussion über die Verlage- rung der Berufsschule für Zahntechniker-/-innen in ei- nem Beitrag der ZT Zahn- technik Zeitung (ZT 2/2010). Die ZT Zahntechnik Zeitung berichtete damals von dem für den Sommer geplanten Auszug der Berufsschule am Steinhauerdamm. Als neuer Standort war im Gespräch u.a. das Ausbildungszentrum für Zahntechnik in Schles- wig-Holstein, Neumünster. Einige Hamburger Zahn- techniker-Ausbilder hatten jedoch befürchtet, ihre Azu- bis nach Neumünster schi- cken und Kosten für Anfahrt und Übernachtung überneh- men zu müssen. Zudem seien die langen Anfahrtszeiten unzumutbar. Dieser Auffas- sung widersprach der Ober- meister der Zahntechniker- InnungHamburgundSchles- wig-Holstein Peter K. Thom- sen. Die Regelung für eine Stand- ortverlagerung nach Neu- münster hielt Thomsen für unvermeidbar, weil erstens das Neumünsterer Projekt hervorragend ausgestattet und im Besitz der Innung sei und schließlich die Auszu- bildendenzahlen in abseh- barer Zeit stark abnehmen werden. Demnach empfehle sich eine gesonderte Ham- burger Zahntechnikerschule nicht.AußerdembliebenKos- ten und Anfahrtszeiten von Hamburg nach Neumünster in einem akzeptablen Rah- men, Übernachtungen seien nicht nötig. Auf die jetzt nun gefällte Entscheidungangesprochen, reagierte Thomsen mit Un- verständnis. Er könne nicht erkennen, wie durch den blo- ßen Umzug innerhalb Ham- burgs den finanziellen Zwän- gen, in welchen die Hambur- ger Zahntechniker-Ausbil- dung stecke, begegnet wird. So würden zum Beispiel die Kosten für das neue Schulla- bor sogar zusätzliche Belas- tungen bedeuten. Thomsen zeigt sich be- sonders über einen wesent- lichen Aspekt verwundert: Der neue Standort sei nur eine Zwischenlösung für die nächsten zwei Jahre, be- hauptet er gegenüber der ZT Zahntechnik Zeitung. Das Einrichten eines Schullabors fürdiesenrelativkurzenZeit- raum sei unter Berücksich- tigung der finanziellen La- ge unverhältnismäßig.Aller- dings konnte Stemmanns Büro diesen Vorwurf nicht bekräftigen: So weit man in- formiert ist, sei die Verlage- rung „dauerhaft“ und keine Zwischenlösung. Für einen kompletten Umzug der Berufsschule spreche auch, dass die für Neumüns- ter potenziell anfallenden Gastschulgelder der Ham- burger Azubis gesorgt wor- den wäre, so Thomsen. Das Bundesland Schleswig-Hol- stein hätte den Betrag über- nommen.Die Stadt Hamburg wäre von den Kosten für die schulische Ausbildung der Hamburger Zahntechniker- Azubis entlastet worden. Thomsen hält an seiner Ein- schätzung von der Entwick- lung der Auszubildenden- zahlen fest. In den nächsten zwei Jahren rechnet er mit einem Rückgang bei den Hamburger Auszubildenden von bis zu einem Drittel. Derzeit seien es ca. 30 bis 35. Auf längere Sicht geht der Innungs-Obermeister sogar von nur zwei bis drei Aus- bildungszentren in ganz Deutschland aus. Berufsschule bleibt in Hamburg POLITIK2 | www.zt-aktuell.de Nr. 7/8 | Juli/August 2010 ANZEIGE Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de ANZEIGE «Weltpolitik» (gi) – Wie die englische Tageszeitung The Guar- dian am Donnerstag, den 29. Juli, in seiner Online- Ausgabe mitteilte, wurden Oberkieferzahnprothesen des britischen Premiermi- nisters Winston Churchill in Norfolk, England, für 15.000 ? (ca. 18.000 ⇔) ver- steigert. Die Prothesen, die es in mehrfacher Ausfüh- rung gab, wurden so ge- fertigt, dass Churchill sein natürliches Lispeln beibe- halten konnte. Aus Angst einmal ohne dazustehen, führte er stets zwei Exem- plare mit sich. Der Sohn des Churchill- ZahntechnikersDerekCud- lipp erhoffte sich vom Ver- kauf einen Erlös um die 5.000 ? (ca. 6.000 ⇔). Doch ein Sammler und Chur- chill-FanbotdasDreifache. DerherausnehmbareZahn- ersatz wurde extra lose gefertigt,umChurchillsbe- rühmte Art und Weise sei- Mund, und das war ge- wollt.“ Die Prothesen wurden vom Zahntechniker Derek Cud- lipp in drei- oder vierfacher Ausführung angefertigt.Es wird vermutet, dass Chur- chill eine dieser Zahnpro- thesenmitinsGrabgenom- men hat. Dieser Zahner- satz wurde erst zu Beginn des Krieges hergestellt, als Churchill ungefähr 65 Jahre alt gewesen sein muss. Zwar war Churchill nicht nur wegen seiner Reden an die Nation während der Kriegsjahre berühmt ge- wesen, doch seine zahn- medizinische Gesundheit war weit weniger bekannt. Churchill hatte wohl als Kind große Probleme mit seiner Zahngesundheit und verlor schon früh etliche seiner natürlichen Zähne, vermutet Hughes. Der Staatsmann schätzte die Dienste seines Zahnarztes Wilfred Fish derart, dass er ihn zum Ritter schlagen lassen wollte. Churchill diente als briti- scher Premierminister von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955. Ob dem neuen Besitzer die Zahnprothe- sen Churchills passen, ist nicht überliefert – für den Preis würde der Sammler wohl heutzutage festsit- zenden Zahnersatz be- kommen. ner Aussprache aus der Zeit der großen Radioansprachen während des Zweiten Welt- krieges beizubehalten. „Von Kindheit an hatte Chur- chill ein sehr markantes na- türliches Lispeln, er hatte Schwierigkeiten mit den S’s“, weiß laut Guardian Jane Hughes, Lehrbeauftragte am HunterianMuseumdesRoyal College of Surgeons (König- liche Akademie der Chirur- gie) in London, zu berichten. Mit schwarzem englischen Humor fügt Hughes hinzu: „Das sind die Zähne, die die Welt retteten.“ Das medizinische Museum stellt ein Duplikat von Chur- chills Prothesen in einer Glasvitrine zur Schau, nebst den berühmten „Dritten“ von Queen Caroline, der geschie- denen Gattin von King Ge- orge IV.„Churchill wollte sein Lispeln beibehalten, weil er dafür schon so bekannt war“, sagt Hughes. „Die Prothesen saßen nicht richtig fest im Churchills Zähne unterm Hammer Die Dritten des legendären britischen PremierministersWinston Churchill wurden bei einerAuktion in England für über 15.000 ? versteigert. Aus Angst einmal ohne Zahnprothese dazustehen, führte Winston Churchill stets zwei Exemplare mit sich. © The Hunterian Museum at The Royal College of Surgeons, London, GB. Fortsetzung von Seite 1 DDT in Berlin Fortsetzung von Seite 1 Labore im Aufschwung Fortsetzung von Seite 1 Herr Sieger, Veranstalter der DDT. ZAHNTECHNIK ZEITUNG IMPRESSUM Die ZT Zahntechnik Zeitung erscheint regelmäßig als Monatszeitung. Bezugspreis: Einzelexemplar: 3,50 € ab Verlag zzgl. gesetzl. MwSt. und Versandkosten. Jahresabonnement im Inland 35,– € ab Verlag zzgl. gesetzl. MwSt. und Versandkosten. Abo-Hotline: 03 41/4 84 74-0. Die Beiträge in der „Zahntechnik Zeitung“ sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur nach schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Verbands-, Unternehmens-, Markt- und Produktinformationen kann keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung (gleich welcher Art) sowie das Recht der Übersetzung in Fremdsprachen – für alle veröffentlichten Beiträge – vorbehalten. Bei allen redaktionellen Einsendungen wird das Einverständnis auf volle und auszugsweise Veröffentlichung vorausgesetzt, sofern kein anders lautender Vermerk vorliegt. Mit Einsendung des Manuskriptes gehen das Recht zurVeröffentlichungalsauchdieRechtezurÜbersetzung,zurVergabevonNachdruckrechtenindeutscheroderfremderSprache,zurelektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken und Fotokopien an den Verlag über. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bücher und Bildmaterial übernimmt die Redaktion keine Haftung. Es gelten die AGB und die Autorenrichtlinien. Gerichtsstand ist Leipzig. Verlag Oemus Media AG Tel.: 03 41/4 84 74-0 Holbeinstraße 29 Fax: 03 41/4 84 74-2 90 04229 Leipzig E-Mail: kontakt@oemus-media.de Fachredaktion Roman Dotzauer (rd) E-Mail: roman-dotzauer@dotzauer-dental.de Betriebswirt d. H. (V.i.S.d.P.) Redaktionsleitung Georg Isbaner (gi) Tel.: 03 41/4 84 74-1 23 E-Mail: g.isbaner@oemus-media.de Projektleitung Stefan Reichardt Tel.: 03 41/4 84 74-2 22 (verantwortlich) E-Mail: reichardt@oemus-media.de Produktionsleitung Gernot Meyer Tel.: 03 41/4 84 74-5 20 E-Mail: meyer@oemus-media.de Anzeigen Marius Mezger Tel.: 03 41/4 84 74-1 27 (Anzeigendisposition/ Fax: 03 41/4 84 74-1 90 -verwaltung) E-Mail: m.mezger@oemus-media.de Abonnement Andreas Grasse Tel.: 03 41/4 84 74-2 00 (Aboverwaltung) E-Mail: grasse@oemus-media.de Herstellung Matteo Arena Tel.: 03 41/4 84 74-1 15 (Grafik, Satz) E-Mail: m.arena@oemus-media.de Druck Dierichs Druck + Media GmbH Frankfurter Straße 168 34121 Kassel