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Aktuell Churchills Zähne unterm Hammer Die Dritten des legendä- ren britischen Premier- ministers wurden ver- steigert. Politik 8 Seite 2 Neuer Zahnersatz Was beim Eingewöhnen von Prothesen zu beach- ten ist. Politik 8 Seite 4 Finanzierung für das Dentallabor Hans-Gerd Hebinck be- rät Sie bei der kaufmän- nischen Betriebsführung. Wirtschaft 8 Seite 6 Funktions- diagnostik Jochen Huchtemeier be- schreibt, worauf es bei der Modellherstellung ankommt. Technik 8 Seite 11 Herr Sieger, Sie sind der fachliche Leiter der DDT, was wird das Besondere des Berliner Symposiums An- fang Oktober dieses Jahres sein? Das Besondere ist, dass sich Zahnärzte und Zahntechni- ker gemeinsam an einem Ort über dentale digitaleTechno- logien in der Implantatpro- thetik informieren können. Da ist doch der 40. Interna- tionale Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für ZahnärztlicheImplantologie (DGZI) ein schöner Anlass, um Zahntechnik und Zahn- medizin auch technologisch noch stärker zu verbinden. Die Technologien sollen für beide Seiten noch transpa- renter gemacht, deren Vor- teileundChancenvorgestellt werden. In den Workshops und der gemeinsamen Den- talausstellung der Industrie kann man die Hightech-Ver- fahren kennenlernen und ausprobieren. So bekommt man einen guten Einblick in den gesamten CAD/CAM- Bereich. Was ist das Anliegen hin- ter dieser gemeinsamenVer- anstaltung für Zahnmedizi- ner/-innen und Zahntechni- ker/-innen? Die Vorteile der digitalen Technologien liegen vor al- lem in der Digitalisierung der gesamten Prozesskette – vom Abdruck bis zum ferti- gen Zahnersatz – CAD/CAM. So kann noch ein großes zusätzliches Maß an Quali- tät und Wertschöpfung er- reicht werden.Wichtig dabei ist, dass beide Seiten, Zahn- arzt und Zahntechniker, sich technologisch optimal auf- einander abstimmen. Und wir hoffen, dass wir mit un- serer Veranstaltung diesen Abstimmungsprozess vor- antreiben können. Da gibt es noch viel Spielraum für beide Seiten. Was können die teilneh- menden Zahntechniker/-in- nen von diesem Symposium erwarten? Worin liegt der Schwerpunkt? EssolldiegesamteBreitevon Theorie und Praxis abdeckt werden. Die Workshops der Industriepartner am Freitag bieten eine einzigartige Ge- legenheit, die unterschied- lichenSystemeundMöglich- ANZEIGE (gi) – Auf eine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Hjalmar Stemmann, MdHB, (CDU) erklärte der Hambur- ger Senat, dass die Berufs- schule der Auszubildenden im Zahntechniker-Handwerk in Hamburg bleibt. „Ich freue mich über denVer- bleib der Berufsschule für die Auszubildenden in Ham- burg“, sagt Stemmann, der selbst eine Zahntechniker- ausbildung in Hamburg in den 1980er-Jahren absolviert hat. „So bleiben die Wege für dieHamburgerGesellenkurz und die Anfahrtskosten ent- sprechend niedrig. Das ent- lastet vor allem die Ausbil- dungsbetriebe und erhöht so- mit die Ausbildungsbereit- schaft.“ Aus der Antwort des Senats ergibt sich, dass die Berufs- schule für die Ausbildung der Zahntechnikerinnen und Zahntechniker am Stein- hauerdamm (Gewerbeschule 5 – G5) zum 1. August 2010 ihren Standort verlassen und an die Staatliche Gewerbe- schule Fertigungs- und Flug- zeugtechnik (G15) verlagert wird. Dort wird dann der Be- rufsschulunterricht für alle Gesundheitshandwerke (mit Ausnahme der Augenopti- ker) in einem Schulgebäude angeboten. „Das bedeutet eine Stärkung Hamburgs als Ausbildungsplatz für die Ge- sundheitshandwerke“, stellt Stemmann fest. Auf Anfrage der ZT Zahn- technik Zeitung beim Ge- schäftsführer der Zahntech- niker-Innung Hamburg und Schleswig-Holstein, Udo Ni- colay, wurde der Umzug der Hamburger Zahntechniker- lehrlinge an die Staatliche Gewerbeschule 15 ebenfalls bestätigt. Außerdem würde während der Sommerferien ein neues Schullabor für die Zahntechniker-Ausbildung eingerichtet. Ob das Labor rechtzeitigfertiggestelltwird, sei bisher nicht bekannt, so Nicolay. 8 Seite 2 8 Seite 2 Berufsschule bleibt in Hamburg Die Berufsschule der Auszubildenden im Zahntechniker-Handwerk zieht um, bleibt aber innerhalb Hamburgs. SHS-Innungs-Obermeister Peter K.Thomsen kritisiert Entscheidung. Wie aus einer Pressemel- dung des Verbandes Deut- scher Zahntechniker-Innun- gen (VDZI) hervorgeht, ver- zeichnen die zahntechni- schen Meisterbetriebe im I. Halbjahr 2010 ein Umsatz- plus von 3,6 Prozent gegen- über demVergleichszeitraum 2009.Bereinigt um die zum 1. Januar 2010 erhöhten GKV- Höchstpreise und die er- höhte Zahl der Arbeitstage bleibt allerdings nur ein klei- nes Plus im Leistungszu- wachs. Dies ergab die ak- tuelle Konjunkturumfrage desVDZI.Nach dem saisonal bedingt auftragsschwachen I. Quartal liegt die Umsatz- verbesserung im II. Quartal immerhin bei durchschnitt- Labore im Aufschwung Für das erste Halbjahr 2010 sieht derVDZI positiven Impuls bei der Beschäftigtenplanung im Zahntechniker-Handwerk: 17,5 Prozent der Betriebe planen Einstellungen. HABEN SIE DAS GEFÜHL, dass die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Ihren Unternehmenserfolg erschweren? Oder ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie einen halbenTag mit der Klärung einer strittigen Abrechnungsfrage verbracht haben? Finden Sie es unbefriedigend, dass in der Öffentlichkeit die Leistungen des Zahntechniker-Handwerks nicht angemessen gewürdigt werden? Nur drei Fragen von vielen, auf die es nur eine Antwort gibt: Stärken Sie die Gemeinschaft, bringen Sie sich ein und unterstützen Sie die Arbeit der Innungen und desVDZI.Von Kollegen für Kollegen - das ist die berufsständische Interessen- vertretung in den Innungen. Die Zahntechniker-Innungen imVDZI verleihen Ihnen im gesundheitspolitischen Verteilungs- konflikt die Stimme und das Gewicht, die Sie als Meisterlabor verdient haben. Unser Ziel: Klare Regeln und Rahmenbedingungen, die Sie und Ihre Beschäftigte motivieren und in die Lage ver- setzen, erfolgreich ein modernes Angebot an Zahntechnik zu präsentieren und zu sichern. Einen gemeinsamen Auftritt haben wir auch: Q_AMZ - damit kommunizieren die Innungslabore dieVorzüge der wohnortnahenVersorgung mit Zahnersatz. MACHEN SIE MIT! INFORMIEREN SIE SICH UNTER: WWW.VDZI.DE I WWW.Q-AMZ.DE I TEL.: 069-665586-0 ® Gemeinsam erfolgreich - das Zahntechniker-Handwerk! ANZEIGE Die Monatszeitung für das zahntechnische Labor I www.zt-aktuell.de DerHamburgerSenatbestätigtedenVerbleibderschulischenAusbildungfürdasZahntechniker-Handwerk in der Hansestadt. Nr. 7/8 ❘ Juli/August 2010 ❘ 9. Jahrgang ❘ ISSN: 1610-482X ❘ PVSt: F 59301 ❘ Entgelt bezahlt ❘ Einzelpreis 3,50 € ZAHNTECHNIK ZEITUNG 8 Seite 2 www.dentona.de esthetic-base® B.C. Der high-tech Stumpfgips – optimiert für Kameras und Scanner mit kurzwelligem blauen Licht ANZEIGE DDT in Berlin Vom 1. bis 2. Oktober findet in Berlin das Symposium Dentale DigitaleTechnologien (DDT) in der Implantatprothetik statt.