
Es ist mir eine Freude, Ihnen wieder eine neue Ausgabe unseres Implantologie Journals zu präsentieren. Mit medizinischen Risiken und Herausforderungen und entsprechenden Erwartungen haben wir in unserem alltäglichen Schaffen zu tun. Herausforderungen und Fortschritte sehen wir in der Implantologie im Bereich der neuen Materialien und Techniken. Hier sind besonders die neu entwickelten Implantatoberflächen, die bioaktiv gestaltet werden, und rekombinant hergestellter Gewebeersatz zu nennen. Diese Techniken bzw. Materialien sollen es ermöglichen, Implantate noch schneller zu osseointegrieren und das Gewebemanagement sowohl im Bereich des Hart- als auch des Weichgewebes noch schonender für den Patienten durchführen zu können. Bei den Verfahren ist das größte Thema nach wie vor die CAD/CAM-Technik. Damit werden wir in den nächs-ten Jahren die gesamte prothetische Versorgung unserer Patienten revolutionieren, denn es ist absehbar, dass diese am Patientenstuhl stattfindet.
EDITORIAL Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, esist mireineFreude,IhnenwiedereineneueAusgabeunseresImplantologieJournalszu präsentieren. Mit medizinischen Risiken und Herausforderungen und entsprechenden Erwartungen haben wir in unserem alltäglichen Schaffen zu tun. Herausforderungen und Fortschritte sehen wir in der Implantologie im Bereich der neuen Materialien und Techniken.HiersindbesondersdieneuentwickeltenImplantatoberflächen,diebioaktiv gestaltet werden,und rekombinant hergestellter Gewebeersatz zu nennen.DieseTech- niken bzw. Materialien sollen es ermöglichen, Implantate noch schneller zu osseointe- grieren und das Gewebemanagement sowohl im Bereich des Hart- als auch desWeich- gewebes noch schonender für den Patienten durchführen zu können.Bei denVerfahren istdasgrößteThemanachwievordieCAD/CAM-Technik.Damitwerdenwirindennächs- ten Jahren die gesamte prothetische Versorgung unserer Patienten revolutionieren, denn es ist absehbar,dass diese am Patientenstuhl stattfindet. DigitaleImplantologieist auchdiesesJahrunserKongressthema,undichdenke,dasswir aufgrundderhochkarätigenReferentenErkenntnisseundneueTrendserkennenkönnen, sodasswirdieseVerfahrenmöglichstsinnvollinunserePraxisabläufeintegrierenkönnen. DieDGZIhat auchvieleZahntechnikerinihrenReihen,wassehrerfreulichist,zumalvon dieser Seite auch viele wichtige Impulse für die Implantologie kommen.Ich würde mich freuen,wennsiegeradebeidiesemThemaderCAD/CAM-Verarbeitunggenauhinhören, um diese Abläufe ebenfalls in ihre Labore zu integrieren. Und was ist mit den Risiken? Risiken sind bei medizinischen Behandlungen immer vor- handen. Letztendlich handelt es sich jedoch bei der Implantologie um eines der erfolg- reichstenVerfahrenindergesamtenMedizin.NichtzuletztdurchdiestetigenFortbildun- gen der DGZI ist hier auch ganz speziell in Deutschland ein Behandlungsniveau erreicht worden,wasseinesgleichenweltweitsucht.InsofernsinddieRisiken,diewiralsdeutsche Implantologen haben,vielleicht eher auf der politischen Ebene zu suchen.Gerade im Be- reichderneuenGOZspiegeltensichdieLeistungeninderImplantologienichtsowider,wie ich es mir gewünscht hätte.Bedauerlicherweise gibt es auch noch andere„Kriegsschau- plätze“aufderpolitischenEbene,beidenenichdieImplantologieoftinderDefensivesehe. Letztendlich werden wir von der DGZI auch im Rahmen der Konsensuskonferenz Im- plantologie alles daran setzen, einen Status zu erhalten, der es uns ermöglicht, unsere Patienten weiterhin auf hohem Niveau zu versorgen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre,viel Freude beim 41.Internationalen Jahres- kongress der DGZI in Köln und verbleibe mit vielen kollegialen Grüßen Prof.Dr.Dr.Frank Palm Präsident der DGZI Risiken und Herausforderungen in der Implantologie Alle mit Symbolen gekennzeichneten Beiträge sind in der E-Paper-Version der jeweiligen Publikation auf www.zwp-online.info mit weiterführenden Informationen vernetzt.