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EDITORIAL DieThemendesvorliegendenImplantologieJournals–Implantatprothetikundimplan- tatprothetischer Zahntechnik – sind integraler und bedeutender Bestandteil einer er- folgreichen implantologischen Therapie. Lassen Sie uns aus gegebenem Anlass einmal 40 Jahre zurückblicken. In den frühen 70er-Jahren beschäftigten sich die Kollegen mit Modellgussprothesen und den Anfängen von Keramikzahnersatz.Nun,40 Jahre später, fräsen Hightech-Maschinen aus KeramikblöckenVollkeramikkronen,und Abdruckmas- senscheineninZukunft durchdigitaleAbformungenausdemPraxisalltagverdrängt zu werden.Der Beruf des Zahntechnikers hat sich komplett gewandelt. Als1970durcheinesiebenköpfigeGruppevonniedergelassenenKollegen,anderenSpitzeder Bremer Zahnarzt Prof.Dr.Hans L.Grafelmann stand,die DGZI gegründet wurde,war die Er- folgsgeschichtederoralenImplantologieüberhaupt nicht abzusehen.TrotznegativerStim- men seitens der Hochschulen wurde mit großer Beharrlichkeit und Überzeugung,unwahr- scheinlichemTatendrangundvieloperativemGeschickentgegendenMainstreameinezum damaligenZeitpunktfastabenteuerlicheTherapieforminDeutschlandeingeführt. Die Faszination, Patienten neue Zahnwurzeln einzusetzen und daran Zahnersatz zu be- festigen, ihmdasGefühlzuvermitteln,nichtkörperlichbenachteiligtzusein,begeisterte immermehrKollegen.DerunbedingteZahnerhaltmitallenheutezurVerfügungstehen- denMittelnwarvor40JahrenbeiWeitemnichtsoausgeprägt undsokonnteauchvielen Patienten gerade mit zahnlosen Kiefern durch Implantate,sei es intraossär oder subperi- ostal,neueLebensqualitätvermitteltwerden.ZurErinnerung:Knochenersatzmaterialien, Membranen usw.– heute unabdingbarer Standard – standen zum damaligen Zeitpunkt nicht zurVerfügung. IndenzurückliegendenvierJahrzehntenhatdieoraleImplantologieeinengroßenEinfluss aufzahnärztlicheRehabilitationsmaßnahmengenommenundistohneFrageindenletz- ten 25 Jahren die innovativste Disziplin der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Als am 24. September 1982 die Anerkennung der Implantologie durch die DGZMK erfolgte und die Hochschulen ihre Forschungsaktivität intensivierten, Industriefirmen einen neuen Markt witterten und adäquate finanzielle Ressourcen in den Markt kamen, wurde die orale Implantologie auch wissenschaftlich en vogue. Zu Anfang von den Gazetten als „Rotlichtmilieu der Zahnmedizin“ betitelt,gibt es heute keine Infragestellung mehr über die Bedeutung dieser Teildisziplin der Zahnheilkunde. Die Patienten fragen diese Thera- pieform aktiv nach und manch ein Kollege,der die Bedeutung der Implantologie für den Erfolg und die Zukunft seiner Praxis unterschätzt hat,steht heute abseits. Die DGZI hat speziell im Bereich der Aus- und Weiterbildung Bedeutendes bewirkt. Ein postgraduiertes strukturiertes Ausbildungsprogramm wurde durch sie bereits 1998 ins Leben gerufen.Nahezu 1.500 Kollegen haben dieses durchlaufen und sich durch nieder- gelasseneSpezialistenundHochschullehreraufdenaktuellenStand derImplantologie weiterbilden lassen. Die Konsensuskonferenz Implantologie gratuliert der DGZI herzlich und wünscht allen Mitgliedern weiterhin viel Erfolg in der oralen Implantologie. Ich hoffe, wir sehen uns beim Jubiläumskongress am 1.und 2.Oktober in Berlin. Dr.med.dent.Roland Hille,Sprecher Konsensuskonferenz Implantologie 40 Jahre DGZI in Berlin

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