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Der Verlust eines einzelnen Frontzahnes beim jugendlichen Patienten ist für den chirurgisch und prothetisch tätigen Zahnarzt stets eine besondere Herausforderung. Die Gestaltung der roten und weißen Ästhetik im sichtbaren Bereich erfordert genaueste Planung und sensible Durchführung, um ein langfristig stabiles Ergebnis ohne ästhetische Einbußen zu erzielen.

Zur Überwindung der Distanz zwischen der Implantat- Plattform und der labialen Gingivagirlande wurde ein konfektioniertes Zirkonoxid-Abutment (Dentegris Deutschland) gewählt, das durch Individualisierung in Form von aufgebrannter Keramik dem zuvor in mehre- renEinzelschrittenangepasstenProvisoriumentsprach. Der Zirkonaufbau verfügt über einen ovalisierten Rota- tionsschutz und einen Titanadapter, der mit einer Zen- tralschraube auf dem Implantat befestigt wird. Der Adapter verhindert,dass es bei der endgültigen Befesti- gungdesAufbausoderinfolgeBelastungzueinemspä- teren Zeitpunkt ein Bruchversagen des Zirkons resul- tiert, da er die Kräfte durch exakte kraftschlüssige Pas- sung gleichmäßig verteilt und es nicht zu punktförmi- gen Überlastungen kommt. Eine Röntgenkontrolle des eingesetzten Aufbaus zur Überprüfung des spaltfreien Sitzes auf der Implantat- plattform war an dieser Stelle unerlässlich, da durch die straffe Gingiva bei dieser ju- gendlichen Patientin das Ein- fügen gegen den elastischen Widerstand der Schleimhaut geschah (Abb.18). In Abbildung 19 ist der korrekte Sitz des Aufbaus zu sehen. Der labiale „Präparationsgrenzen- verlauf“ wurde so gestaltet, dass er minimal subgingival verläuft. Auf diese Weise ist si- chergestellt, dass der spätere SitzdesKronenrandessozulie- genkommt,dassernicht zuse- henist unddurcheineentspre- chende Emergenz an der Aus- trittsstelle den natürlichen Austritt der Krone des Zahnes 11 imitiert. Nach entsprechenden Einpro- ben zur Feinabstimmung der form- und farbmäßigen Ge- staltung wurde die Krone am 21.10.2008 eingegliedert (Abb. 20). Die Krone ist seit ih- rer Eingliederung ohne Verän- derung an der gingivalen Situ- ation in situ. Natürlich ist der Zeitraum von 16 Monaten keine Gewähr für die Stabilität der roten und weißen Verhält- nisse, aber das Zwischener- gebnisistErfolgversprechend. Fazit Durch die Möglichkeiten mo- derner implantologischer und prothetischer Verfahren ist heutzutageselbstdergutfort- gebildete Generalist in der Lage, Fälle mit einem sehr guten ästhetischen und funktionellen Ergebnis zu lö- sen, die lange Zeit in der Praxis wegen ihrer kompro- mittierenden Ausgangssituation nur als einge- schränkt lösbar galten. Voraussetzung dafür ist vor allem ein genaues Verständnis für die Gesetzmäßig- keiten der Hart- und Weichgewebe, um sich deren Eigenheiten zunutze zu machen.n Special EURO-OSSEO® 2010 – Das Hoch im Norden IMPLANTOLOGIEKONGRESS der EAID im Hotel Hamburg – am Samstag, 13.11.2010, 9:00 Uhr, Seewartenstraße 9, 20459 Hamburg Anmeldung für den Euro-Osseo® 2010 Hiermit melde ich mich verbindlich an: Kongressthemen Der eintägige Kongress in der schönen Stadt Hamburg bietet Ihnen viele aktuelle Informationen zur Implanto- logie. Neuste, klinische und wissenschaftliche Erkennt- nisse werden weitergegeben: • Gingivamanagement • Sinuslift extern, intern oder vermeiden • Implantatprothetik • 3D-Planung, DVT • Verhalten bei Misserfolgen, • entzündliche Mundschleimhauterkrankungen • Oberkieferrekonstruktion Besonderes Augenmerk richtet die Veranstaltung auf die Ver- mittlung praktischen Wissens und praktischer Fähigkeiten. Die überaus persönliche und lockere Atmosphäre ermöglicht einen positiven Wissenstransfer. Referenten Prof. Dr. Axel Bumann, Dr. Dr. Sebastian Flinzberg Dr. Dr. Dr. Christian Foitzik Dr. Peter Henriot Dr. Ulrich Janke Prof. Dr. Hartwig Mensing Dr. Dr. Alexander Tschakaloff (Änderungen vorbehalten) Wissenschaftlicher Leiter: Prof. invitado Dr.(H) Peter Borsay Aussteller und Sponsoren: Nobel Biocare, Thommen Medical, Riemser, Southern Implant, Aurumed, IMTEC a 3M Company, Johnson & Johnson, Böse-dentale Spezialitäten GmbH European Academy of Implant Dentistry gGmbH, Heegbarg 29 • 22391 Hamburg Fon: 040 - 602 42 42 • Fax: 040 - 602 42 52 • info@eaid.eu • www.eaid.eu Kooperationspartner Teilnahmegebühr: (inkl. Mwst., Mittagessen u. Pausengetränke) € 295,00 p. P. für Zahnärzte, MKG Chirurgen und Zahntechniker € 195,00 p. P. für zahnmedizinische Fachangestellte € 70,00 p. P. für Studenten 9 Fortbildungspunkte (gemäß Richtlinie der BZÄK/DGMKG) ich überweise den Betrag bis zum 05. November 2010 auf das Konto der EAID: Deutsche Apotheker und Ärztebank, BLZ 200 906 02, Kto.Nr. 673 22 40 Einzugsermächtigung: Ich ermächtige hiermit die EAID die Gebühr bei Fälligkeit von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Titel, Vorname und Name Institut / Fachbereich / Abteilung Straße Land Vorwahl E-Mail Telefon Telefax PLZ Ort Kontoinhaber Name der Bank Unterschrift Kontonummer BLZ Datum Jetzt anmelden! ANZEIGE 19 IMPLANTOLOGIE JOURNAL 3/2010 ■ KONTAKT Dr.med.dent.Eckart Heidenreich Rosenkavalierplatz 9 81925 München E-Mail:heidenreich@roka9.de Web:www.zahnaerzte-roka9.de

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