Die ICMIC ist eine Variante der Biostatischen Chirurgie. Es wird über neue Möglichkeiten der endoskopischen Chirurgie der Stirn- und Kieferhöhle sowie in der Traumatologie des Mittelgesichtes berichtet.
Fachbeitrag _ Rhinochirurgie I BesonderswenneinSinusliftimVorfeldvonZahn- implantaten vorgesehen ist, erwartet der Zahnarzt einen klaren Therapiehinweis. Die Giraffenhals- Dissektoren können hierbei eine gute Hilfe sein. _Traumatologie Kieferhöhle Die Kieferhöhle ist bei Mittelgesichtsfrakturen häufig beteiligt. Mit der Entwicklung der neuen Giraffenhals-Dissektoren ergeben sich auch hier neue Möglichkeiten (Abb. 10). So können dislo- zierte Frakturen folgender Lokalisationen sicher endoskopisch, also optisch kontrolliert, reponiert werden: _ Blow-out-Frakturen (Abb. 11) _ laterale Kieferhöhlenwand _ dorsale Kieferhöhlenwand. Die Reposition gelingt meist über ein supraturbi- nales Fenster. Die Fragmente werden mit einem Antralballon geschient. Hinteres Siebbein und Keilbeinhöhle UmdasTraumaderOperationfürdenNervenmög- lichst gering zu halten, bedarf es graziler Instru- mente, welche die letzte Knochenlamelle schnell und effektiv vom N. opticus bzw. der Periorbita ab- heben können. Das gelingt mit den geraden Giraf- fen-Dissektoren,mitdenArbeitsenden-Rundmes- ser, Raspatorium und Elevatorium gut. Auch kann die essenzielle Durchtrennung der Bindegewebs- fasern zur Orbita damit gut erfolgen._ LiteraturbeimVerfasser. I 21face2_2010 Abb. 10a–c_ Dilatation eines hochgradig obstruierten Stirnhöhlen- ostiums mit einer Dilatationssonde von einer Weite von 1 auf 6mm. Abb. 11a_ Schwerpunkte der endoskopischen Versorgung von Mittelgesichtsfrakturen mit Beteiligung der Kieferhöhle. Abb. 11b_ Blow-out – Fraktur der Kieferhöhle. Abb. 13b Prof.Dr.Hans Behrbohm Park-KlinikWeißensee Schönstr.80 13086 Berlin in Kooperation mit: Privat-Institut für MedizinischeWeiterbildung und Entwicklung Berlin e.V. Müggelseedamm 256,12587 Berlin face_Kontakt Abb. 12 Abb. 13a Abb. 11a Abb. 12_ Perforierender Fremd- körper, der die Schädelbasis genau zwischen dem Kanal der A. carotis und des N. opticus perforierte. Er konnte 55 Jahre nach der Verletzung entfernt werden. Abb. 13a_ Verletzung des Canalis opticus durch das Projektil eines Gewehrgeschosses links. Abb. 13b_ Situs nach Entfernung des Geschosses aus Abb.13a. Abb. 10a Abb. 10b Abb. 10c Abb. 11b
