In der Praxis stellte sich eine Patientin (Abb. 1) mittleren Alters vor, welche bereits sehr konkrete Vorstellungen über die gewünschte Zahnbehandlung hatte. Sie teilte mit, dass sie sehr auf ihre Erscheinung achte und viel für ihr Äußeres tue, aber mit dem Aussehen ihrer Zähne gar nicht zufrieden wäre und sich ein schönes Lächeln wünscht. Auf Nachfragen teilte sie mit, dass sie weißere Zähne wünsche, ihre Zahnlücken geschlossen haben und insgesamt ein ebenmäßiges und jugendliches Lächeln zurück-erlangen möchte. Der Ausgangsbefund der Patientin ist in Abbildung 1 und 2 sichtbar...
behandlung der Zähne mit Bleaching wird generell empfohlen, um eine höchst- möglicheBrillanz desEndergebnisseszuerreichen.Diesfolgtdaraus,dassdieend- gültige Zahnfarbe der mit Non-Prep Veneers versorgten Zähne im Wesentlichen von drei Faktoren bestimmt wird: der Farbe des Zahnuntergrundes, der Farbe des Einsatzzements und der Farbe der Veneers. Um einen möglichst natürlichen Farb- effektzuerzielen,empfiehltsichsoweitmöglichdenEinsatzderVeneersmittrans- parentenLuting-Zementvorzunehmen,umdenDurchscheineffektderkontaklin- sendünnen Veneers zu nutzen. Dadurch wirkt das Endergebnis sehr transparent und weniger opak. Im vorliegenden Fall erfolgte dies aufgrund des Helligkeits- wunsches der Patientin nicht. Sodann erfolgte die Abdrucknahme für Ober- und Unterkiefer. Bei der Abdruck- nahme ist auf qualitativ hochwertige Abdrücke zu achten (Abb. 4). Hierzu muss man sich vergegenwärtigen, dass die BriteVeneers eine durchschnittliche Dicke von ca. 0,3 mm haben und es keine Präparationsgrenze gibt. Um solch präzise Ve- neers im Ein-Zehntel-Millimeterbereich herzustellen, muss der Abdruck ebenso präzisesein.ImgegebenenFallwurdeFlexitimeDynamixalsAbdruckmaterialver- wendet. Weiterhin erfolgte eine Silikon-Bissregistratur mit Flexitime Bite. Anschließend wurden die Abdrücke, die Bissregistratur zusammen mit der Foto- dokumentation und dem Auftragsformular an das BriteVeneers Labor versendet. Die Herstellung der Veneers im Labor erfolgt sodann in zwei Schritten. Zunächst werden die Veneers individuell mittel CAD/CAM-Technik von den Dental-Techni- kern designt. Vor der Fertigung der Veneers erhält der Zahnarzt sodann verschie- dene visualisierte PreViews (digitales Wax-up) der zu produzierenden Veneers (Abb. 5 bis 9). In dieser Phase kann soweit gewünscht jedes Veneers bezüglich Zahnlänge, Zahnform und Veneerdicke noch verändert werden. NachderFreigabederPreviewsdurchdenZahnarztwerdendieVeneersproduziert undindensogenanntenPositionTray(Abb.10)bestücktundversandt.Mittelsdie- sem Position Tray, welcher aus einem elastischen Innenteil und einem harten Außenteilbesteht,könnenbiszuzehnVeneersinnureinerStundeineinemSchritt platziert werden. Der Position Tray unterstützt den Zahnarzt wie eine Naviga- tionshilfe. Diese Idee einer navigierten Platzierungshilfe für den Zahnarzt wird im Bereich der Implantologie mittels Implantatschablonen bereits seit Jahren ver- wendet und hat nunmehr auch Einzug in die ästhetische Zahnmedizin gefunden. SoweitnebeneinerZahnformkorrekturzugleicheineZahnstellungskorrekturund HarmonisierungdesZahnbogenserfolgensoll,kannhierfüreinReshapingeinzel- ner Zähne erforderlich sein (Abb. 2 und 3). In diesem Fall wird durch das Labor ne- ben den in dem Position Tray gelieferten Veneers ein sogenanntes Reshaping Tray und Modelle mitgeliefert (Abb. 11 und 12). Mittels diesem Respahing Tray werden vor dem Einsetzen die Zähne im Bereich der Zahnoberfläche reduziert. Die not- wendigen Reduzierungen werden mittels CAD/CAM-Programm exakt berechnet und können mittels des Trays exakt ausgeführt werden. Nach dem eventuell er- forderlichenReshapingswerdendieZähnezurVorbereitungderKlebeverbindung mikroabrasivangeraut,sodannangeäztundgebondet.SchließlichwirdaufdieVe- neers Luting-Zement, wie z.B. Variolink Veneer, aufgetragen. Wie bereits voran- stehend beschrieben, kann durch den in sieben verschiedenen Farben vorhande- nen Luting-Zement ein wesentlicher Einfluss auf die endgültige Zahnfarbe ge- nommen werden. Bei Patienten, welche bezüglich der endgültigen Zahnfarbe sehr unsicher sind, wirdempfohlen,einzusätzlichesTry-In-VeneerfürdenZahn11oder21zubestel- len. Diese Try-In-Veneers können mit dem den Variolink Veneer Zement identi- schen sieben Try-In-Farben des VarioLink Veneer Systems anprobiert werden. Nach dem Befüllen der Veneers mit dem Luting-Zement werden die Veneers vor- sichtig mittels des Position Trays in einem Schritt eingesetzt. Hierzu erfolgt eine AusrichtunganderMittellinieundeinEinsetzenunterdosiertemDruck.Anschlie- ßend werden im Zahnhalsbereich Zementüberschüsse mittels eines kleinen Schaumstoffpaletts sauber entfernt und nochmalig der perfekte Randschluss der Veneers überprüft. Danach erfolgt eine kurze punktförmige Anhärtung der Ve- neers von vestibulär. In diesem Stadium befindet sich der Position Tray noch auf bionicstickygranules Genial einfaches Handling beschleunigte Osteokonduktion nachhaltige Volumenstabilität Testapplikation kostenfrei im Internet bestellen! Vertrieb Deutschland: Hager & Meisinger GmbH 41468 Neuss, Tel. 02131 20120 www.meisinger.de Paropharm GmbH 78224 Singen, Tel. 0180 13 73 368 www.paropharm.de Herstellerin: Degradable Solutions AG CH-8952 Schlieren/Zürich www.easy-graft.com easy-graft® CRYSTAL BiphasischesKnochenaufbau-Composit,60%HA/40%ß-TCP,PLGAummantelt ANZEIGE
