Zu seinen alljährlichen Fortbildungstagen lud der Bundesverband Dentalhandel e.V. (BVD) in diesem Jahr am 3. und 4. Mai in die sächsische Landeshauptstadt nach Dresden ein. Lutz Müller, Präsident des BVD, eröffnete die Veranstaltung am Montagmorgen und war erfreut, etwa 200 Gäste begrüßen zu dürfen. In seinem Grußwort ging er auf die veränderte Situation der Fachdentalveranstaltungen in diesem Jahr ein und bestätigte, dass es 2010 sechs regionale Fachdentalveranstaltungen in Deutschland geben wird und damit in Berlin und Hannover keine Ausstellungen vom Fachhandel veranstaltet werden.
>> AKTUELLES #3 2010DZ000008 BVD-FORTBILDUNGSTAGE VERSAMMELN INDUSTRIE UND FACHHANDEL Zu seinen alljährlichen Fortbildungsta- gen lud der Bundesverband Dentalhandel e.V. (BVD) in diesem Jahr am 3. und 4. Mai in die sächsische Landeshauptstadt nach Dresden ein. Lutz Müller, Präsident des BVD, eröffnete die Veranstaltung am Mon- tagmorgenundwarerfreut,etwa200Gäste begrüßen zu dürfen. In seinem Grußwort ging er auf die veränderte Situation der Fachdentalveranstaltungen in diesem Jahr ein und bestätigte, dass es 2010 sechs regionale Fachdentalveranstaltungen in Deutschland geben wird und damit in Ber- lin und Hannover keine Ausstellungen vom Fachhandel veranstaltet werden. Lutz Müller stellte das E-Learning-Pro- gramm des BVD (siehe DENTALZEITUNG Ausgabe 2-2010, s. 68f.) vor, mit dessen Hilfe die Wissensbreite der Azubis und An- gestellten ausgebaut werden könne. Auch Partner des BVD und Externe können das Programm nutzen. Über die aktuelle wirt- schaftliche Lage sagte Müller, dass das Tal der Wirtschaftskrise in Deutschland noch nicht durchschritten sei. Er prognostizierte aber, dass der deutsche Dentalmarkt mittelfristig weiter wachsen werde und machteamBeispielderVerkaufszahlenvon Dentaleinheiten deutlich, welche große Bedeutung der deutschen Dentalbranche innerhalbEuropaszukommt.Müllersprach sich dafür aus,auch weiterhin die Initiative proDente zu unterstützen und betonte, wie wichtig es wäre,dass diese Plattform nicht verloren ginge. Als nächster Redner richtete Jürgen Schwichtenberg, Präsident des Verbandes DeutscherZahntechniker-Innungen(VDZI), seinGrußwortandasAuditorium.Schwich- tenberg betonte dieWichtigkeit hoher Qua- litätsstandards bei zahntechnischenArbei- tenundderenzeitnaheLieferung,wofürdie räumlicheNäheunddieguteZusammenar- beitmitdenDentaldepotsnotwendigsei.Er lobtediegutenBeziehungenzwischendem BVD und demVDZI und sprach sich für eine engeZusammenarbeitmitdemDentalhan- del, der Dentalindustrie und proDente aus. Aus- und Fortbildungen sowie Innovatio- nenseienwichtigeInstrumente,undindie- sem Zusammenhang sei der BVD mit dem E-Learning-Programm auf dem richtigen Weg.Der Schlüssel des Erfolgs des Dental- handels sei die gelungene Vermarktung ausgereifter Produkte und die erfolgreiche Zusammenarbeit aller auch in wirtschaft- lich schwierigen Zeiten. Dr. Martin Rickert,Vorstandsvorsitzen- derdesVerbandsderDeutschenDental-In- dustrie e.V. (VDDI), lobte die enge und gute Verbindung sowohl zwischen den Verbän- den als auch zwischen ihren Mitgliedern. Rickert führte aus, dass die Gesundheits- wirtschaft ein großes Wachstumspotenzial habeundderErfolgderDentalbrancheinih- rer Breite begründet liege. Die Leistungen würden mittlerweile zum großen Teil von den Patienten selbst bezahlt, was zeige, dass die Patienten diese Leistungen brau- chen und auch wollen. Dr. Rickert sprach vom Zahnarzt als einem Lotsen für die Ge- sundheit, der seine Patienten auch ganz- heitlich im Blick habe, was für die Volks- wirtschaft von großer Wichtigkeit sei. pro- Dente wäre nicht nur in den Augen deut- scher Zahnärzte und Zahntechniker ein wichtiges Instrument, auch ausländische Verbände zeigen immer wieder ihr Inter- esseaneinemsolchenForum,wasdeutlich für die Erhaltenswürdigkeit von proDente spreche.Dr.RickertschlossmitdenWorten, dassdas,„waswirtun,einenWertdarstellt. Die Patienten wollen diese Produkte, das kannnichtjedervonsichsagen,wiemanin der Krise gemerkt hat.“ Dr. Ralph Nikolaus, Vorstandsmitglied der KZV Sachsen, stellte den Tagungsort Dresden als eine Wiege von Innovationen vor und verdeutlichte an diesem Beispiel, dass auch die Gesundheitspolitik Innova- tionenbrauche.DieRegierungmüsseinno- vativeIdeendafürentwickeln,wiedasLoch im Gesundheitsfond geschlossen werden könne.Dr.Nikolaushofft,dassvieleFragen nach den zum Zeitpunkt der Tagung kurz bevorstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beantwortet werden könnten. DerersteReferentderTagungwarProf. Dr.JensWeidner,Erziehungswissenschaft- ler und Kriminologe.In seinemVortrag über die „Peperoni-Strategie“ erläuterte er, wie die natürlichen Aggressionen – wohlge- merkt richtig dosiert – im Beruf erfolgsför- dernd wirken und konstruktiv umgesetzt werden können. Humorvoll machte er mit vielen unterhaltsamenAnekdoten deutlich, wie viel Biss man für den beruflichen Erfolg braucht und rief seine Zuhörer dazu auf, sich auf die „Schattenseiten der Macht“ zu konzentrieren und die eigene „Biss- bremse“ zu lösen,dabei jedoch nie dieVer- hältnismäßigkeit des eigenenTuns aus den Augen zu verlieren. 5Lutz Müller, Präsident des BVD. 5Bernd Neubauer, Vizepräsident des BVD. 5Bernd-Thomas Hohmann, Vizepräsident des BVD. 5Jürgen Schwichtenberg, Präsident des VDZI. 5Dr. Martin Rickert, Vorstandsvorsitzender des VDDI.
