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Amalgam kommt bei Ulf Krueger-Janson in der Füllungstherapie seit 20 Jahren nicht mehr in die Praxis, denn für ihn muss ein Füllungsmaterial nicht nur sicher in der Anwendung, sondern auch ästhetisch im Erscheinungsbild sein. In seiner Praxis werden außer funktionsadäquaten vollkeramischen Restaurationen hochästhetische Veneers und Frontzahnrestaurationen mit Komposit gefertigt. Im Interview mit Kristin Jahn (Redaktion DENTALZEITUNG) sprach Ulf Krueger-Janson über das neue Premiumkomposit Kalore (GC), das er als Erstanwender bereits seit eineinhalb Jahren in seiner Praxis verwendet.

#3 2010 DZ 059 lichen – also gut einsehbaren und poly- merisierbaren – Füllungsbereich an. Hält der Zahnarzt die LED-Lampe in ei- nem falschen Winkel an das Material odermitzuvielAbstand,dannhärtetdas Komposit nicht ausreichend durch. Auch muss das Bonding sehr gut verblasen werden, bis keinerlei Flüssigkeitsbewe- gungen (Pfützenbildung) mehr zu sehen sind. Verbleibende Reste reduzieren an- sonstendieHaftwertedrastisch. Auch ist es sehr wichtig, relativ kleine Mengen (Inkremente) an Komposit zu verarbeiten und zu härten und die Über- gänge schon bei der Modellation sehr glattzugestalten.Leiderverzichtenviele Zahnärzte beim Schichten auf anato- misch ausgeformte Matrizen und Keile. Sie sind für mich jedoch das A und O bei einer Kompositfüllung. Nur mit der Ma- trizentechnikkannichimmarginalenBe- reich eine Adaption an den natürlichen Zahnbzw.eineabsoluteRanddichtigkeit erreichen. Sie haben das neue Universalkompo- sit Kalore vor seiner Markteinführung getestet. Wie schneidet es im Vergleich zuanderenKompositenab? Die Unterschiede sind wohl eher in den Feinheiten zu finden. Gradia Direct vonGCistschoneinsehrgutesMaterial. KaloreistinallenBereichenjedochnoch ein kleines bisschen besser. So ist die Ästhetik wirklich spitze. Die Farbwir- kung ist noch echter, noch naturidenti- scher.DasFarbsystem,dasdemvonGra- diaDirectähnelt,bestehtaus15Univer- sal-, fünf Opak- und sechs Transluzenz- massen. Auf die transparenten Massen könnteichzumBeispielüberhauptnicht mehr verzichten, die Auswahl und ihre feineFarbabstimmungsindperfekt.Das Farbsystem ist professionell aufgebaut undbietetmiralshochästhetischarbei- tender Zahnarzt sehr viele Möglichkei- ten. Das heißt: Wenn man Lust auf ein ästhetisches „Finetuning“ hat, macht KalorerichtigSpaß! Soll das heißen, dass Kalore nicht für jedengeeignetist? Ich sage es mal so: Kalore ist für jeden Zahnarzt geeignet, aber man muss es kennenlernen,umdamitdas„Maximum“ herausholen zu können. Es ist ein sehr arbeitsfreundliches Material, das ganz neue Technologien beinhaltet. Und die ermöglichenesdemengagiertenKönner, Kenner oder auch Künstler, in neue äs- thetischeDimensioneneinzutauchen. WievorhersagbarsinddieErgebnisse bzw. wie gut ist die Adaptierbarkeit an dienatürlicheZahnsubstanz? Hervorragend. Die Lichtbrechung wirkt sehr natürlich. Das Material passt sich der Oberfläche bzw. der Zahnfarbe sehrgutan.WeramAnfangnochZweifel an dem neuen Premiumkomposit hat, den wird spätestens der natürliche Cha- mäleoneffekt überzeugen – und das be- reits bei einer einfachen Schichttechnik! Während des Aushärtens findet zudem keineFarbveränderungstatt,sokannich mich immer auf das verlassen, was ich beimSchichtensehe.EsgibtjaauchSitu- ationen,wodieZähnenichtsostarkaus- trocknen und man relativ zügig arbeiten kann;geradehierbinichmitdemSystem stetsaufderfarbsicherenSeite. Was ist Ihrer Meinung nach das HauptargumentfürKalore? Die Verarbeitbarkeit. Kalore lässt sich hervorragend verarbeiten. Ich möchte nicht mit einem Material arbeiten, das schmierig ist, womöglich am Instrument klebt und Fäden zieht. Kalore hat genau die richtige Konsistenz, um zum Beispiel physiologische Kauflächen oder Front- zahnveneers zu modellieren. Zudem lässt es sich angenehm und schnell auf Hochglanzpolieren. DieniedrigeSchrumpfspannungistfür mich selbstverständlich auch ein wichti- ges Argument, denn durch den sehr ge- ringen Schrumpf erhalte ich ein Fül- lungsmaterial,dasinsichstabileristund somit länger intakt bleibt. Bei älteren Kompositen gab es früher durch Auf- nahmevonWasserhässlicheSpalten,die sich dann mit Pigmenten aufgefüllt ha- ben. Hier wirken der niedrige Schrumpf unddieniedrigeSchrumpfspannungvon Kalore entgegen. Die ästhetischen Mög- lichkeiten, die mir das neue System mit seinergroßenAuswahlanSpezialfarben bietet,sindfürmichaberauchganzwich- tig...–Also,eigentlichgibtesdreiHaupt- argumente für Kalore: die Ästhetik, das Handling und die physikalische Sicher- heit. In diesem Zusammenhang ist es übri- gens interessant, dass sich auch meine Mitarbeiterinnen von Anfang an für Ka- lore entschieden und mir das Material immer öfter für eine Füllung vorbereitet haben. Sie sind vor allem von den hoch ästhetischen Ergebnissen überzeugt – und das tragen sie dann selbstverständ- lichauchandiePatientenweiter. HerrKrueger-Janson,herzlichenDank fürdasGespräch.7 >> TEST KENNZIFFER 0591 5 5Das neue Universalkomposit Kalore (GC). scharf, schärfer, nxt. p r e m i u m i n n o v a t i o n s info +49(0)7351.47499.0 Der Röntgensensor mit ,nxt generation , Bildqualität. x–on nxt ANZEIGE

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