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Die orale Implantologie unterliegt einem rasanten Wandel. Immer wieder liefert uns die Wissenschaft ebenso wie die Praxis neue Erkenntnisse. Die Industrie entwickelt daraus innovative Verfahren und Systeme. Gerade wir implantologisch tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte sind damit zur permanenten Fortbildung verpflichtet. Gleichzeitig stehen wir vor einer nahezu unüberschaubaren Vielzahl von Angeboten an Kongressen, Kursen oder Roadshows im In- und Ausland. Wir könnten jedes Wochenende gleich bei mehreren Veranstaltungen verbringen...

EDITORIAL Die orale Implantologie unterliegt einem rasan- ten Wandel. Immer wieder liefert uns die Wis- senschaft ebenso wie die Praxis neue Erkennt- nisse. Die Industrie entwickelt daraus innovative Verfahren und Systeme. Gerade wir implantolo- gisch tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte sind damit zur permanenten Fortbildung verpflichtet. Gleichzeitigstehenwirvoreinernahezuunüber- schaubaren Vielzahl von Angeboten an Kongres- sen,KursenoderRoadshowsimIn-undAusland. Wir könnten jedes Wochenende gleich bei meh- rerenVeranstaltungenverbringen. Im Interesse aller niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sollten wir deshalb neue Koope- rationsmodelle entwickeln. Ich denke dabei ins- besondere an die Zusammenarbeit von Fachge- sellschaften,KammernundUniversitätenbeider Organisation von Kongressen. Nur so lassen sich Kompetenzen bündeln und die knappen Res- sourcen Zeit und Geld effektiv einsetzen. Wie ich aus zahlreichen Gesprächen weiß, besteht für einesolcheZusammenarbeitgroßeBereitschaft. Fachlich gesehen sollten uns die faszinierenden technologischen Möglichkeiten beispielsweise bei der digitalen Planung nicht den Blick für das Wesentliche unseres Berufes verstellen – und dasistderPatient!Ermöchtemiteinemstrahlen- denLächelnundschönenZähnennachmöglichst kurzer und schmerzfreier Behandlung unsere Praxis wieder verlassen. Welche computerge- stützten Verfahren oder chirurgischen „Kunst- griffe“ wir dabei anwenden, fasziniert uns weit mehralsihnselbst! Es gilt deshalb mehr denn je der Leitspruch: „Die Implantologie ist ein prothetisches Konzept mit einer chirurgischen Komponente.“ Die Chi- rurgiesolltedabeisominimalinvasivwiemöglich und im Dienste der Prothetik eingesetzt werden. Gerade die Möglichkeiten einer exakten drei- dimensionalen Implantatplanung unterstützen diesenProzessundgebenunsmehrSicherheit. Ein ästhetisch befriedigendes prothetisches Kon- zeptkannnichtohnedenZahntechnikerentwickelt und umgesetzt werden. Dieser Teamansatz ist mir besonders wichtig. Unser Techniker sollte schon bei der Patientenberatung dabei sein, beispiels- weise was die Farbauswahl für ästhetische Res- taurationen angeht. Die Patienten schätzen eine solcheumfassendepersönlicheBetreuungsehr. Diesbedeutetaberauch,dassdieFortbildungnur im Team erfolgreich sein kann. Die DGOI hat des- halb schon vor Jahren als eine der ersten Fach- gesellschaften curriculare Kursreihen für die im- plantologische Chirurgie, die Implantatprothetik und die Assistenzberufe entwickelt. Schließlich sind alle drei Berufsgruppen am Behandlungs- erfolgmaßgeblichbeteiligt! Lassen Sie uns „patientenorientiert“ denken und handeln,mitGewinnfüralle! Doch nun wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre mit den interessanten Fachbeiträgen dieserAusgabe. MitkollegialenGrüßen Ihr Dr.GeorgBayer „Neue Kooperations- modelleentwickeln“ 7+8/2010 ZWP spezial 03 Dr.GeorgBayer PräsidentDGOI DeutscheGesellschaftfür OraleImplantologiee.V.

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