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„Man sieht einfach auf der IDS die komplette Band-breite der Dentalindustrie weltweit“, so der Vorsit-zende des VDDI, Dr. Martin Rickert. Die IDS sei die Weltleitmesse der Den-tal-industrie, zeige die Trends. Außerdem hätten viele Un-ternehmen ihre Inno-va-tionszyklen auf diese Messe ausgerichtet, was dazu führe, dass auch dieses Jahr wieder jede Menge neue Verfahren, Produkte und Materialien vorgestellt würden.

>>> „Sehen wir uns auf der IDS?“, zurzeit eine nicht allzu ungewöhnliche Frage. So lässt sich auch man- che Verabschiedung als nicht allzu langfristig aus- sprechen,auchwenneseigentlichsoist.Dochdieses Jahr findet in Köln wieder DIE Messe der Dental- branchestatt.Undsiekommenalle.Alleinindenletz- tenbeidenSätzenzweimalSuperlative.Dieslässtsich nicht vermeiden, wenn man beachtet, was die Den- tal-Schau zu bieten hat.Nach eigenen Angaben über 1.800 Unternehmen aus über 58 Ländern sollen sich in Köln präsentieren. Zahniger geht’s nicht. Auch die Ausstellungsfläche musste in diesem Jahr von statt vier auf fünf Hallen ausgeweitet werden, nicht zu- letzt wegen der Buchung größerer Stände. Informa- tionen und Werbung wird man dort zu Genüge mit- nehmen können. Nach einem IDS-Aufenthalt wird man wohl ein ganzes Semester mit Kugelschreibern ausstatten,eineWG mit Tassen eindecken und seine Träume von der High-End-Praxis auf ein neues Ni- veau bringen können … Doch von wem kommen die- ses Jahr die neuen Büro- und Küchenutensilien?Was werden wohl die großenThemen in Köln sein? Scheinbar eine klare Sache:CAD/CAM.240Treffer bei derAusstellersuchenachProduktgruppen.CAD/CAM fällt unter die sogenannte Gruppe der „Spezialge- räte“ im zahnärztlichen Bereich. Spezialgeräte? Wo- rum handelt es sich dabei? Diese Gerätegruppe ist innerhalbderzahnärztlichenSpartedermeistvertre- teneBereichaufderIDS.WolltenwirZahlensprechen lassen: 524 Treffer. Dazu gehören eben nicht nur die oben erwähnten computergestützten Frässysteme. Auch Lichtpolymerisationsgeräte und Ultraschallge- räte haben den größten Anteil an dieser Gruppe.Von Endodontiemotoren und Messsystemen über Elekt- rochirurgieoderDosier-undMischgerätenbishinzur Vitalitätsprüfung sind alle möglichen Systeme hier mit vertreten. CAD/CAM an Platz zwei. Man darf ge- spannt sein,wie viel uns davon dort wirklich spürbar erwartet. AlszweiteinteressanteEntwicklungistbereitsvorher schon absehbar, dass die intraoralen Kameras wohl versuchen werden,ihren Einzug in so manche Praxis zu beschleunigen. Knapp 100 verschiedene Ausstel- ler bemühen sich, dem guten alten Silikonabdruck den Rang abzulaufen. Allein in diesen beiden er- wähnten Bereichen scheint es schwer, auch nur an- näherndallessehenzukönnen,waseszusehengibt. Doch wer seinen Aufenthalt dort möglich effizient planen will, hat dazu die Möglichkeit. Auf www.ids- cologne.de lässt sich alles genau planen und gestal- ten.UndselbstverständlichgibtesdiepassendeApp! Nicht nur für die Zahnmedizin, auch für die Zahn- technikistdieIDSnatürlicheingroßesThema.Sowird dort traditionsgemäß der 13. Gysi-Nachwuchswett- bewerb des VDZI stattfinden (mehr zu Gysi und wa- rum man einen Preis nach ihm benennt, an anderer Stelle in dieser Ausgabe der dentalfresh). Ein Wett- bewerb für Auszubildende im Zahntechniker-Hand- werk, die besten im zweiten, dritten und vierten Lehrjahr. Vielleicht auch für den einen oder anderen Zahnmedizinstudenten interessant mal zu schauen, nichtnurumdenUnterschiedzwischenvorklinischer Zahntechnik und Ausbildungsberuf zu beobachten. Ansonsten lassen sich natürlich in Köln auch alle möglichen neuen und teils alten,aber neu aufgeleg- ten Materialien und Gerätschaften bewundern, die denZahnersatzderZukunftausmachensollen.Bleibt abzuwarten, inwieweit die voranschreitende Auto- matisierung der Zahntechnik nicht auch eine Gefahr für den Zahnersatz von Menschenhand darstellen könnte. Hier ist jeder selbst gefragt, sich ein Bild zu machen. Neben den Ausstellern aus der Wirtschaft ist natür- lich auch Standespolitik und Fortbildung ein großes Thema. Am gemeinsamen Stand mit der BZÄK er- wartet euch der BdZM und der BdZA mit allem, was euch auf dem Herzen liegt. Die BZÄK,DGZMK,KZVB, IDZ,die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte,der Verein für Zahnhygiene sowie die zm-Redaktion bie- ten euch hier zahlreiche interessante Informations- veranstaltungen an. Dazu zählen etwa wiederholte ÜbungenzurRückenfitnessfürdiejenigen,beidenen die Probleme bereits im Studium beginnen.DesWei- teren finden „Sprechstunden“ zu Themen wie Peri- implantitis, soziales Engagement oder etwa Berufs- ethik statt. Wie der Zufall es will, auch hier ein Programmpunkt CAD/CAM. All diese Themenberei- che werden in Gesprächsrunden mit Experten abge- handelt und sind für den Interessierten sicherlich ei- nen eingeplanten Zwischenstopp wert. Für das studentische Programm erwartet euch na- türlich der BdZM mit Vorfreude auf sein Programm mit diversen Vorträgen und Arbeitsgruppen zu The- menwiedergeplantenneuenApprobationsordnung oder zum MediLearn-Club für Zahnmediziner. Bei beiden Themen, vor allem der AO, sind wir ganz be- sonders auf eure Mitwirkung angewiesen, um die Meinung der Studentenschaft adäquat vertreten zu „Man sieht einfach auf der IDS die komplette Band- breite der Dentalindustrie weltweit“, so der Vorsit- zende des VDDI, Dr. Martin Rickert. Die IDS sei die Weltleitmesse der Dental- industrie, zeige die Trends. Außerdem hätten viele Un- ternehmen ihre Innova- tionszyklen auf diese Messe ausgerichtet, was dazu führe, dass auch dieses Jahr wieder jede Menge neue Verfahren, Produkte und Materialien vorgestellt würden. 08 dentalfresh #1 2011 IDS 2011 – REKORDVERDACHT Arthur Heinitz