Fachgebiete

Allgemeine Zahnheilkunde

Die Zahnmedizin gehört zu den innovativsten und sich schnellsten entwickelnden Therapiegebieten innerhalb der Medizin. Technologisch reicht dabei das Angebot von Hochleistungskeramiken über Laser und Implantate bis hin zu modernster dreidimensionaler Röntgentechnik, die perspektivisch in der Verbindung mit CAD/CAM-Verfahren ein wesentlicher Baustein für durchgängig computergestütze Behandlungskonzepte ist.
Im Zuge dieser technologischen Revolution, aber auch auf Grund der damit eng im Zusammenhang stehenden strukturellen Veränderungen steht der Zahnarzt mehr den je vor der Herausforderung unternehmerisch zu handeln. Dies erfordert langfristige Konzepte für eine auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten optimale Praxisführung, für die Mitarbeiterführung und auch die Patientenkommunikation.

ZWP Zahnarzt-Wirtschaft-Praxis war Mitte der 90-iger der Initiator für das Thema „Der Zahnarzt als Unternehmer\" und deckt seit dem mit zwölf Ausgaben jährlich das gesamte Spektrum der zahnärztlichen Praxisführung ab. Im Kontext zahnmedizinischer Schwerpunktthemen gibt die ZWP konkrete Anleitungen zur unternehmerischen Praxisführung, zur Integration neuer Therapiegebiete in Praxis sowie zu Abrechnungs- und Rechtsfragen.

Mit den Supplements ZWP spezial und ZWP today gibt die Zeitschrift zu dem vertiefende Fachinformationen zu den Trendthemen der Zahnmedizin sowie zum Veranstaltungs- und Kongressgeschehen rund um den Dentalmarkt.

Cosmetic Dentistry

„Schönheit als Zukunftstrend“ wird nach Ansicht vieler Fachleute in den kommenden Jahren auch die Nachfragesituation im Dentalmarkt grundsätzlich verändern. Neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich wird es zunehmend Nachfrage zu darüber hinausgehenden kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen geben.
Ähnlich wie im traditionellen Bereich der Schönheitschirurgie wird auch die Zahnmedizin in der Lage sein, dem Bedürfnis nach einem jugendlichen, den allgemeinen Trends folgenden Aussehen zu entsprechen. Gleichzeitig eröffnen sich in der Kombination verschiedener Disziplinen der Zahnheilkunde völlig neue Möglichkeiten.
Um diesen hohen Anforderungen und dem damit verbundenen Know Hows zu entsprechen, bedarf es einer völlig neuen Gruppe von Spezialisten, de facto der „Universal Spezialisten“,Zahnärzte, die ihr erstklassiges Spezialwissen in mehreren Disziplinen auf einer qualitativ völlig neuen Stufe umsetzen. Mit anderen Worten – Cosmetic Dentistry ist Highend-Zahnmedizin.

Dentalhygiene

Dentalhygiene im weiteren Sinne und Prophylaxe im Besonderen sind derzeit die Themen der Zahnheilkunde schlechthin. Die Devise kann nur lauten: Weg von der Reparaturzahnmedizin, hin zu präventiver und damit zukunftsorientierter Zahnheilkunde. International hat das Berufsbild der Dentalhygienikerin bereits seit 80 Jahren Tradition und ist in den Zahnarztpraxen fest etabliert.

Man braucht nicht zuerst nach Übersee zu schauen, wo mit Abstand die Zahl der Dentalhygienikerinnen (Dental Hygienists) am größten ist. Auch unsere europäischen Nachbarn, wie die Niederlande und die Schweiz, sind uns um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte voraus.
Gerade in Deutschland als Land mit dem höchsten Kostenaufwand in der Zahnmedizin ist radikales Umdenken erforderlich, denn die Kosten-Nutzen-Relation kann langfristig nur durch den Einsatz von professionellem Praxispersonal, wie z.B. Dentalhygienikerinnen, erreicht werden. Das heißt, nicht schlechthin „Hilfspersonal“, sondern Fachpersonal, das als zusätzlicher Leistungserbringer den Zahnarzt in seiner Tätigkeit unterstützt und entlastet, ist gefragt. Prophylaxe und professionelle Dentalhygiene als Aufgabe für das gesamte Praxisteam werden künftig ein Weg sein, erfolgreich auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Dentalmarkt

Ein für den deutschen Dentalmarkt vollkommen neuartiges Medium. Dentale Fachpublikationen gibt es für Generalisten und Spezialisten in vielfachen Ausführungen. Dennoch werden wichtige Marktinterna oder Informationen der internationalen Dentalbranche oftmals nicht gezielt an eine ausgesuchte Leserschaft gerichtet und erleiden damit einen hohen Streuverlust und führen zu Verunsicherungen.

Digitale Zahnmedizin

Endodontie

Die moderne Endodontie hat einen hohen Sicherheitsstandard für eine langfristige Zahnerhaltung erreicht, und die Erfolgsraten pendeln bei einer „Endodontie mit Konzept“, im besten Sinne des Wortes, um 90 Prozent der Fälle.
Dazu haben neue Wege der diagnostischen Einteilung, sichere Entscheidungshilfen für die Praxis, eine wesentlich verbesserte Instrumentierung für die Wurzelkanalaufbereitung und verbesserte Obturationsmethoden beigetragen. Die epidemiologisch nachgewiesene wesentlich längere Zahnerhaltung ist auch ein Ergebnis einer guten endodontischen Prognose, und selbst die Wiederholung einer Wurzelkanalbehandlung nach fünf, zehn oder fünfzehn Jahren gehört heute zum Therapiestandard.

Implantologie

Mit zweistelligen Zuwachsraten und ungebrochenem Innovationstempo ist die Implantologie in den vergangenen Jahren zweifellos einer der wesentlichen Motoren der Zahnmedizin überhaupt. Ob Medien, Messen oder Kongresse – das zentrale Thema hieß und heißt Implantologie. Weit mehr als 50 Anbieter von Implantatsystemen werben bereits jetzt allein in Deutschland um die Gunst der Kunden.
Die Branche verstärkt ihre Anstrengungen und rechnet nach wie vor mit zweistelligen Zuwachsraten. Dabei setzt sie wie eh und je auf Innovationen, bei denen sich im Wesentlichen zwei Entwicklungsrichtungen abzeichnen.
Zum einen geht es um die weitere Verbesserung der Hart- und Weichgewebsintegration von implantatgetragenem Zahnersatz durch verbesserte Implantatdesigns und -Oberflächen und andererseits um die Idee der konzeptionellen Verbindung von Chirurgie und Prothetik mit fertigungstechnologischen Aspekten – mit anderen Worten – die CAD/CAM-basierte implantologische Lösung aus einer Hand. Es bleibt die Erkenntnis, dass die Implantologie schon heute mit einer Erfolgsquote von über 90 Prozent eine der erfolgreichsten und sichersten zahnärztlichen Therapien ist.
Die Implantologie gehört somit als Therapieangebot wirklich in jede Praxis, und egal wie dabei die Entscheidung fällt, ob eigene implantologische Tätigkeit oder die Zusammenarbeit mit einem Spezialisten – die Voraussetzung für die eigene erfolgreiche Tätigkeit in der Implantologie ist in jedem Fall das entsprechende fachliche Know-how, und dies erfordert angesichts der rasanten Entwicklung permanente fachliche Qualifizierung.

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie (KFO) ist ein eigenständiges Fachgebiet innerhalb der Zahnmedizin. Dabei befasst sie sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Die Therapie erfolgt mithilfe herausnehmbarer Platten- oder funktionskieferorthopädischen (FKO) Apparaturen, festsitzenden Zahnspangen (Brackets) oder deren Kombination (Zwei-Phasen-Behandlung).
Während in der Vergangenheit hauptsächlich Kinder und Jugendliche kieferorthopädisch behandelt wurden, werden mittlerweile vermehrt auch Erwachsene auf Fehlstellungen hin therapiert. Die immer weiter fortschreitende Verbesserung des Tragekomforts und der Ästhetik der verwendeten Apparaturen unterstützt diesen Ansatz immens. Auch jüngste Entwicklungen auf dem Gebiet der Implantatforschung sind für die KFO von großem Nutzen, zunehmend werden Mini-Implantate in den Halteapparat der Apparaturen integriert.

Der Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) ist seit 1967 die Vertretung der deutschen Fachzahnärzte für Kieferorthopädie. Mit 2500 Mitgliedern sind gut 90 Prozent aller niedergelassenen deutschen Kieferorthopäden im BDK organisiert. Der Verband vertritt initiativ die fachlichen und berufspolitischen Belange der deutschen Kieferorthopäden gegenüber Politik, gesetzlichen und privaten Kassenverbänden, Körperschaften, Behörden sowie anderen staatlichen und privaten Organisationen.

Die KN Kieferorthopädie Nachrichten erscheint elf Mal jährlich und ist auch eine berufspolitische als auch fachliche Informationsplattform für den BDK.

Laserzahnheilkunde

Seit mehr als 30 Jahren wird der Laser als Instrument zur Therapie und Diagnose in der Medizin und Zahnmedizin eingesetzt. Seine Vorteile gegenüber konventionellen Methoden, wie berührungs-freies und damit aseptisches Arbeiten sowie die meist reduzierte Traumatisierung des Gewebes, sind unbestritten. Darüber hinaus ermöglicht die Spezifik des Laserlichtes die Erschließung völlig neuer Behandlungs- und Operationstechniken.
Wenn angesichts des nahezu unbegrenzten Indikationsspektrums der Laser in den Zahnarztpraxen noch nicht den ungebrochenen Siegeszug gehalten hat, so stehen dafür im Wesentlichen zwei Gründe: Erstens gibt es keinen universell einsetzbaren Laser und zweitens sind Laser im Vergleich zu herkömmlichen Instrumenten relativ teuer. Aber ebenso sprechen zahlreiche Gründe für den Laser, und eine auf moderne Zahnmedizin ausgerichtete Zahnarztpraxis wird mittelfristig auf diese Möglichkeit zur Erweiterung ihres Thera-piespektrums nicht verzichten wollen.

MKG- und Oralchirurgie

Die Oralchirurgie hat sich in den letzten Jahrzehnten auf der Basis einer fundierten Weiterbildung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie zu einer eigenen Spezialisierungsrichtung entwickelt. Grundgedanke dabei ist, dass es bei vielen chirurgischen Eingriffen im Mund- und Kieferbereich besonders wichtig ist, zahnärztliche Aspekte nicht aus dem Auge zu verlieren.
Im Falle von Implantationen, beispielsweise, gilt es nicht nur das Implantat optimal im Knochen zu verankern, sondern auch einen adäquaten Zahnersatz herzustellen. Auf Grund Ihrer Erfahrung und Ausbildung, eignen sich Oralchirurgen hierfür in besonderer Weise.

Als Zahnärzte haben Oralchirurgen auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie eine 4-jährige Weiterbildung absolviert und sich auf diesem Gebiet spezialisiert. Zu den Aufgabengebieten der Oralchirurgie gehören neben der Implantologie, die ästhetische Parodontalbehandlung, Sinusliftoperationen, Narkosebehandlungen, die Traumatologie oder auch das Entfernen verlagerter Weisheitszähne bzw. weitere zahnärztlich/chirurgische Eingriffe.

Zur Vertretung ihrer Interessen, haben die Oralchirurgen vor 24 Jahren den Berufsverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) gegründet. Das viermal jährlich erscheinende Oralchirurgie Journal ist sowohl berufspolitische als auch fachliche Informationsplattform des Verbandes.

Parodontologie

Moderne erfolgreiche Zahnmedizin gründet zu überwiegenden Teilen auf der praktischen Umsetzung gesicherter Erkenntnisse der Prävention und der Parodontologie, der Vermeidung, der frühzeitigen Erkennung gingivaler und parodontaler Erkrankungen und schließlich der Reparation und Regeneration geschädigter Gewebe sowie der Anwendung molekularbiologischen Wissens.
Die aktuellen epidemiologischen Daten aus Deutschland sowie die Abrechnungszahlen für parodonto-logische Leistungen im Rahmen der GKV’n und Ersatzkassen zeigen jedoch, dass die moderne, den langzeitigen Erfolg versprechende Parodontologie noch zu wenig Eingang in die Praxen gefunden hat. Dies mag auch in der immer noch unzureichenden Ausbildung in diesem Fach an den deutschen Universitäten begründet sein.

Studieren

Die wirklich wichtigen Informationen für das Studium zusammen zu tragen ist heutzutage genauso schwer, wie der Studienbeginn an der Uni selbst. Für einen erfolgreichen Start und Semesterverlauf sind jedoch die verschiedensten und vor allem aktuellsten Hinweise notwendig, deren Recherche sich jedoch als langwierig und meist unüberschaubar herausstellt.

Die Oemus Media AG hat sich dem Thema angenommen und unterstützt Zahnmedizinstudenten mit Beiträgen rund um das Studium und das Leben am Campus. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) brachte sie erstmals 2005 das Magazin für Zahnmedizinstudenten und Assistenten, die „dentalfresh“ unter die Akademiker.

Sie orientiert sich mit seiner Erscheinungsweise am Semesterzyklus und beantwortet die wichtigsten Fragen der Studenten mit aktuellen Fachartikeln, Veranstaltungsberichten und bietet zudem ein Forum für die verschiedenen Fachschaften in Deutschland.

Seit dem Wintersemester 2006 hilft das „Erstsemester Handbuch Zahnmedizin“ allen Studieninteressierten als Wegweiser für den Einstieg in das Studium des Zahnmediziners.
Umfassende Auskünfte rund um das Studium, Universitäten, Institutionen und Fachschaften erhält der Student zum Semesterbeginn im Überblick. Die Oemus Media AG unterstützt die Erstsemesterstudenten mit einer Bandbreite an Fachinformationen und gibt ihnen somit eine Orientierung von Anfang an als ständiger Begleiter im Zahnmedizinstudium.

In gründlicher Recherchearbeit werden Informationen für den Studenten zusammengetragen und übersichtlich dargestellt. Damit ist die Oemus Media AG für den Studenten und Erstsemestler am Anfang und über den Zeitraum des Studiums ein hilfreicher Partner und Wegbegleiter bis in die eigene Praxis.

Zahntechnik

Die moderne Zahntechnik steht im Hinblick auf das sichtbare Ergebnis an der Schnittstelle zwischen Zahnarzt und Patient. Ging es in der Vergangenheit schlichtweg um das Ersetzten von verlorengegangenen Zähnen bzw. um die keramische Rekonstruktion derselben, erwartet der Patient zunehmend einen unter funktionellen und ästhetischen Gesichtpunkten perfekten Zahnersatz in einem adäquaten Preis-Leistungsverhältnis.
Angesichts der revolutionären Veränderungen auf dem Gebiet der Zahnmedizin und der damit verbunden technologischen Möglichkeiten und Anforderungen steht das Zahntechnikerhandwerk vor einer die wirtschaftlichen und strukturellen Bedingungen verändernden Zäsur.

Hightechmaterialen, der Trend zur Spezialisierung, die Anwendung CAD/CAM-basierter Technologien und die dadurch mögliche industrielle Fertigung von individuellem Zahnersatz sowie preisgünstiger Auslandszahnersatz werden die Zahntechnik nachhaltig verändern.

Im Zuge dieser technologischen Revolution, aber auch auf Grund der damit eng im Zusammenhang stehenden strukturellen Veränderungen stehen Laborinhaber mehr den je vor der Herausforderung unternehmerisch zu handeln. Dies erfordert langfristige Konzepte für eine zukunftsorientierte, moderne Ausrichtung des Labors, eine auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten optimale Führung des Labors und sowie neue Formen der Kundenkommunikation.

ZWL Zahntechnik-Wirtschaft-Labor hat bereits Mitte der 90-iger diese Themen aufgegriffen und deckt seit dem mit sechs Ausgaben jährlich das gesamte Spektrum der Führung eines Dental-Labors ab. Im Kontext zahnmedizinischer und zahntechnischer Schwerpunktthemen gibt die ZWL konkrete Anleitungen zum unternehmerischen Handeln sowie zur wirtschaftlich sinnvollen Integration neuer Technologien in das Laborkonzept.

Die hiermit in engem Zusammenhang stehenden berufspolitischen Themen, greift die ebenfalls im Hause monatlich erscheinende Zahntechnik Zeitung (ZT) auf.
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